10. bis 14. August
Mark Tompkins
SERIÖSER SPASS
Beim Improvisieren hört man gleichzeitig zu, beobachtet, spürt, agiert und reagiert auf die Empfindungen und Wahrnehmungen. Bei der Kunst der Echtzeit-Komposition geht es nicht so sehr darum, die Rollen zu wechseln: passiv-aktiv, bewegend-beobachtend, im Zentrum stehend-tragend, innen-außen, sondern offen zu bleiben für die Fülle der inneren und äußeren Impulse und in einem ununterbrochenen Fluss von Rückmeldungen Material zu empfangen, zu verarbeiten und vorzuschlagen. Wie man aktiv aufmerksam ist, Überlastung vermeidet, nichts tut und trotzdem handelt.
Alle Sinne sind die ganze Zeit aktiv, und es finden ständig Mikroverschiebungen statt. Gleichzeitig treffen Sie bewusste Entscheidungen, sich zu verändern oder zu wandeln. Wenn man einen Sinn hemmt oder zulässt, dass er überwiegt, werden die anderen reduziert oder verstärkt. Das Überbrücken, das Verbinden von zwei oder mehr Empfindungen, erleichtert die Verschiebung. Die Aufmerksamkeit auf den Fluss - Körper, Atem, Raum, Klang, Licht, Menschen und Objekte - schafft Potenziale für das, was geschehen könnte. Verschiebung hält den Tanz lebendig.