Juli 13 - 17
Raul "Nene" Vargas Torres
Linien, Flüsse oder Körper
Zweifeln ist bereits ein Impuls, eine Bewegung... Der Workshop nimmt Improvisation als kritische und verkörperte Praxis, um die Grenzen und Möglichkeiten dessen, was den Körper ausmacht, (neu) zu entdecken, zu hinterfragen und zu erweitern. Ein Weg, Zugang zu dem zu finden und zu hinterfragen, was unter Formen, Konzepten, Gewohnheiten oder Repräsentationen verborgen bleibt.
Der Workshop bietet verschiedene Diskussionen und offene Anweisungen (KEINE Partitur/keine Aufgabe) auf der Grundlage von Texten, Klängen, zufälligen Objekten und relationalen Begegnungen, die die Teilnehmer dazu einladen, die Reibung zwischen dem, was man sich vorstellt, und dem, was tatsächlich passiert, zu erforschen; das Intervall zwischen Projektion und Wirklichkeit zu erkunden und zu vertiefen. Darstellen und Sein. Affekt und Betroffensein. Emotion und Bewegung. Freude und Trauer. Takt und Rhythmus. Fluss und Körper.
Improvisation wird also nicht als spontaner Ausdruck verstanden, sondern als Praxis des Bewusstseins für das Entstehen und die Dringlichkeit.